Mourinho und Chelsea, eine Partnerschaft mit Zukunft?

Wie lange wird Jose Mourinho noch für Chelsea auf dem Rasen stehen?

Jose Mourinho, besser bekannt als „The Special One“ taumelt mit dem FC Chelsea derzeit durch die englische Premier League. Der stark angezählte Portugiese, der beim fünfmaligem englischen Meister unter Vertrag steht, holte mit seinem Team bislang enttäuschende elf Punkte aus elf Spielen (3-2-6). In der Champions League gelang Mourinho mit seinem Team nur ein knapper 2:1 Sieg gegen Dynamo Kiew wodurch Chelsea auf den zweiten Tabellenplatz in der Gruppe G sprang.

Quelle: YouTube

Wie sich der FC Chelsea im weiteren Verlauf der Champions League noch schlagen wird, darauf darf man gespannt sein. Bei entsprechenden Sportwettenanbietern kann man darauf auch wetten. Einen Test verschiedener Anbieter gibt es unter anderem auf Portalen wie www.online-wetten.co. Übersteht Chelsea die Krise oder fliegt man in der Runde aus dem Wettbewerb, das wird auch die Frage nach der Zukunft des Trainers Jose Mourinho beantworten.

Es kriselt

Zuletzt konnte man vielen Verlautbarungen in den Medien entnehmen, daß die Spieler des FC Chelsea nicht mehr hinter ihrem Trainer stehen würden. Doch vor dem Champions League Spiel gegen Dynamo Kiew hat sich der Kapitän John Terry zu Wort gemeldet und versichert, daß die gesamte Mannschaft auch weiterhin ihrem Trainer vertraut und mit ihm weitere Erfolge feiern will. Doch diesen Worten müssen auch Taten folgen, bekanntlich wendet man eine Krise am besten mit Siegen und Punkten ab. Mit dem Sieg über Dynamo Kiew ist ein wenig Ruhe eingekehrt, die Fans feierten ihren Trainer während des Spiels mit Ovationen, Plakaten und lautstarken Sprechgesängen.

Trotz des Erfolges in der Champions League wird die Vereinsspitze bei weiteren Rückschläge drastische Maßnahmen folgen lassen. Einen Rausschmiß des Trainers würde den FC Chelsea jedoch teuer zu stehen kommen. Wenn man entsprechenden Medienberichten Glauben schenken darf, dann soll Mourinho laut einer Klausel in seinem Vertrag im Falle eines Rauswurfes eine Rekordabfindung in Höhe von rund 51 Millionen Euro kassieren. Ob man diese Summe tatsächlich ausgeben will, um sich im Bereich des Trainers neu auszustellen, das dürfte sich der Vereinsinhaber und russischer Multi-Milliardär Abramowitsch wohl mehrmals überlegen.

Für einen Verbleib von Jose Mourinho sprechen seine gewonnenen Titel mit dem FC Chelsea. In seiner erstem Amtsperiode 2004 / 2007 holte er gleich im ersten Jahr nach 50 Jahren erstmals wieder einen Meistertitel für den FC Chelsea und wiederholte diesen Triumph in der nachfolgenden Spielzeit erneut. Im Jahr 2005 und 2007 holte er außerdem den englischen Ligapokal sowie 2007 den FA-Cup. Nach der Trennung im Jahr 2007 kam Mourinho 2014 erneut zum FC Chelsea zurück und holte gleich den Meistertitel sowie den englischen Ligapokal. Die durchschnittliche Punkteausbeute liegt bei sensationellen 1,99 Punkten pro Spiel! Das sind Fakten, die sich nicht wegdiskutieren lassen und für den Trainer sprechen, noch.

Gibt es ein Ultimatum?

Die englische Presse berichtet von einem angeblichen Ultimatum für Mourinho. Im Champions League Spiel gegen Kiew, sowie im Ligaspiel gegen Stoke City soll der Portugiese noch auf der Trainerbank sitzen. Das erste Spiel gegen Kiew wurde zwar gewonnen, doch sollte Chelsea in der Premier League gegen Stoke City verlieren, könnten sie auf Tabellenplatz 16 abrutschen und somit den Anschluß an die internationalen Tabellenplätze verlieren, was aus Sicht des englischen Meisters eine Katastrophe wäre. Damit wäre wohl auch das Kapitel Mourinho beim FC Chelsea beendet. Die Buchmacher wittern aber bereits ihr Geschäft und platzieren dementsprechend ihre Sportwetten.
Bei einem Sieg gegen den direkten Konkurrenten Stoke City könnte Chelsea unter Umständen bis auf den Tabellenplatz 12 vorrücken und das würde etwas Ruhe in den gesamten Verein bringen.

Es bleibt also abzuwarten, ob „The Special One“ seinen Rausschmiß in allerletzter Sekunde noch abwenden kann.

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