Wie viel Risiko ist gesund?

Risiko vs. Chance | Bild: Wokandapix, pixabay.com, Pixabay License

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Das Leben jedes einzelnen Menschen ist geprägt durch unzählige Entscheidungen. Diese reichen von einer sehr kleinen Relevanz, wie zum Beispiel die Auswahl der Brötchen beim Bäcker, bis zu elementaren Fragen des Lebens. Doch egal worum es in der Sache geht, die Prozesse die dabei ablaufen gleichen sich stark. So ist es eine der menschlichsten Eigenschaften überhaupt, durch eine Mischung von kognitiven und emotionalen Einflüssen zu handeln. Dass dabei durch die Individualität der Charaktere praktisch niemals gleiche Optionen gewählt werden zeugt davon, wie viele Faktoren in großen und kleinen Momenten des Lebens auf uns wirken. Auch wenn dies sehr verallgemeinert, könnte man versuchen zwei Gruppen zu erstellen, die Gruppe der Kopfentscheider und die der Bauchentscheider. Noch weiter heruntergebrochen geht es um die Risikobereitschaft des einzelnen. Nimmt man lieber eine sichere Route, verpasst aber möglicherweise Chancen und Gewinne? Oder Versucht man immer nach den Sternen zu greifen und fällt gelegentlich hart auf den Boden der Tatsachen?

So lässt sich das Problem gut an einem Ort aufzeigen, an dem Risiko und Gewinn so nah aneinander liegen wie sonst nirgends: Dem Casino. Die Frage lautet also: Ist das Eingehen von Risiken in Casinos sinnvoll? Das Thema ist wahrlich mehr als eine wissenschaftliche Dissertation wert, wir können aber versuchen einen Einstieg zu finden. Eine gute Methode wäre es hier zum Beispiel, eine Relation zwischen den gesetzten Summen und dem am Ende des Tages erspielten Gewinn bzw. Verlust zu erstellen. Des Weiteren sollte die Wahl des zu betrachtenden Glückspiel gut bedacht sein. Bei rein elektronischen Geräten ist es so beispielsweise schwer, Rückschlüsse auf die dahintersteckenden Algorithmen und Mechaniken zu ziehen.

Vorausblickend werden wohl vor allem folgende Faktoren interessant werden. Ausgehend von einer festen Anzahl gewonnener Spiele bei X gespielten Runden sollte die Person mehr Geld erhalten, die die höheren Einsätze fährt, da in der Regel die Gewinne ein bestimmtes Vielfaches des Einsatzes betragen. Wie viel liegt wiederrum am Glückspiel und Casino. Das bekannte Zitat „Am Ende gewinnt immer die Bank“ kommt aber ja auch nicht von ungefähr. So hat der Besucher eines Casinos kein Anrecht über Informationen zu Gewinnchancen und den Multiplikationsfaktor der Gewinne, falls dieser nicht angegeben ist. Hier bedarf es jedoch den genauen Kenntnissen der Rechtsgrundlage in Bezug auf Glücksspiel.

Da aus dem allgemeinen Kontext davon ausgegangen werden kann, das der Spieler deutlicher weniger gewinnt als er verliert ist es jedoch ratsamer, eine defensive Strategie bei Glückspielen zu fahren. Lieber vorher ein kleines, festgelegtes Budget festsetzen und dieses dann im in kleinen Portionen einsetzen. Vor allem sollte hier die ausgewählte Summe keine finanzielle Lücke in den Geldbeutel der Person reißen können. Sonst könnte eine gefährliche Spirale entstehen, in denen der Spieler darauf hoffen muss, durch einen Gewinn seine Schulden wieder zu begleichen. Ungleich schneller entsteht dieser Kreislauf, wenn der Abstand zwischen den Spielen kurz ist. Dies ist vor allem bei Casinos Spielen wie Slots häufig der Fall. Der Spieler wird in den Zog von immer wieder existierenden Gewinnchancen gezogen und bemerkt nicht, wie zuerst kleinen Einsätze sich zu einer stattlichen Summe kombinieren.

Im Endeffekt muss also jeder selber entscheiden wie viel Risiko er im Leben und im Glückspiel gehen will.

 

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