Ist dein Bankkonto bald nicht mehr kostenlos? Dann wechsle die Bank!

Banken und Sparkassen wollen die kostenlosen Girokonten abschaffen.

Kosten fürs Abheben, fürs Überweisen, für Kredit- und Giro-Card und Gebühren für die Kontoführung. Beim Erfinden von immer neuen Gebühren und Kosten für die Kunden sind die Banken und Sparkassen sehr kreativ.
Wenn sie dies nur auch beim Verbessern des eigenen Service währen. Doch statt mehr Leistung gibt es im Denken vieler Geldinstitute immer nur mehr Kosten. Das wird sich auf lange Sicht rächen.

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Banken drehen an der Gebührenschraube

Von seiner Bank hört ein Kunde in der Regel nur etwas, wenn sie ihm eine todsichere Anlagemöglichkeit andrehen will. Fragt man jedoch nach einem günstigen Kredit, dann versiegt der Kommunikationswille meist sehr schnell. Statt zinsgünstiger Kredite erhalten selbst langjährige Kunden oftmals entweder total überzogene Zinsvorschläge oder es wird versucht, mit Zusatzversicherungen den Kunden über den Tisch zu ziehen. Skrupel kennen die freundlichen Berater schon aus Interesse am eigenen Arbeitsplatz meist nicht.

Manchmal erhält man als Kunde auch ein geschickt als Werbung getarntes Schreiben, in dem neue Gebühren angekündigt werden. So erhielten dieser Tage Kunden von 40 Sparkassen und zahlreichen Volks- und Raiffeisenbanken ein Schreiben, in dem sie davon in Kenntnis gesetzt wurden, daß demnächst auch für das Geldabheben am Geldautomaten Gebühren anfallen werden. Und das auch an den hauseigenen Geldautomaten.

Die Kunden sollen also tatsächlich dafür Geld bezahlen, daß sie sich ihr eigenes Bargeld selbst an einem Automaten ziehen. Das ist wirklich dreist.

Doch die Kunden vieler Banken, Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken sind Kummer gewöhnt. Im Gegensatz zu den Online-Banken kommen bei diesen Geldhäusern zur kostenpflichtigen Kontoführung selbstverständlich noch Kosten für die EC/Giro-Card & Kreditkarte und für beleghafte Überweisungen dazu. Manche verlangen sogar Geld für online Überweisungen. Kunden, die das mitmachen, sind selbst schuld.

Kostenloses Konto adé?

Noch gibt es Banken auf dem Markt, die all das kostenlos anbieten. Noch, denn geht es nach Michael Kemmer, dem Hauptgeschäftsführer des Bankenverbands, dann seien „die Zeiten einer Kostenloskultur wahrscheinlich vorbei“. Damit meinte Kemmer selbstverständlich nicht die krummen Geschäfte der zahlreichen Banken an den Börsen dieser Welt, mit denen sie sich so dermaßen verzockt haben, daß der Staat, sprich der Steuerzahler diese Banken kostenlos mit Steuergeldern retten durfte.

Nein diese Kostenloskultur meint Kemmer ebenso wenig, wie die Möglichkeit der Banken mit erschreckend wenig Eigenkapital, neues Geld aus dem Nichts zu erschaffen.

Kreditgeld

Wer immer noch meint, Banken verleihen nur das Geld für hohe Zinsen weiter, das ihre Kunden auf die Girokonten einzahlen, der hat unser Geldsystem nicht ansatzweise verstanden. Neues Geld = Wachstum kann nur entstehen, wenn gleichzeitig neue Kredite ausgegeben werden. Und genau das machen die Banken, sie erschaffen Buch-Geld.
Insofern sind Rufe nach der Tilgung aller Staatsschulden absolut weltfremd. Das würde statt zu einem Aufschwung zum totalen Stillstand der Wirtschaft führen.

Schuldgeld bzw. Kreditgeld funktioniert halt ganz anders als sich das die meisten Menschen vorstellen (können). Nicht umsonst sind Experten der Meinung, daß unser Geldsystem genau in dem Moment zusammenbricht, in dem es die Menschen verstanden haben.

Bank wechseln!

Zurück zu den Girokonten. Der Bankenverband möchte also – kaum überraschend -, daß die Banken weiterhin ihrer Geschäftsgrundlage das Blut aussaugen. Die eigenen Kunden sollen mit immer mehr Gebühren und Kosten geschröpft werden. Kostenlose Girokonten sollen dagegen möglichst bald vom Markt verschwunden sein.

Bei Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken ist das heute bereits der Fall. Einige online Banken halten jedoch an den kostenlosen Konten fest. So beispielsweise die Ing Diba, die Consorsbank, comdirect und nicht zuletzt die DKB.

Das DKB-Cash Konto ist ein kostenloses Girokonto mit kostenloser VISA-Kreditkarte. Es ermöglicht weltweit kostenlos zu bezahlen und Geld an Automaten abzuheben. Dazu gibt es die kostenlose Girocard und einen Guthabenzins von 0,2 Prozent (variabel für Guthaben auf der VISA-Card). Das DKB-Cash Konto empfiehlt sich deshalb für sämtliche Bankgeschäfte in Deutschland und ist zudem super geeignet für Reisen weltweit.

Quelle: YouTube

Von dem Leistungspaket der DKB können viele Bankkunden nur träumen. Doch sie sind in dem Fall selbst schuld. Hierzulande herrscht die Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Menschen, die bei Banken Kunde sind, die ihnen für die Bereitstellung eines Girokontos und der entsprechenden Karten das Geld aus der Tasche ziehen, dürfen sich nicht beklagen. Stattdessen müssen sie die Konsequenzen ziehen und einfach die Bank wechseln. Das geht heutzutage viel leichter, als gedacht.

Deshalb: Nicht über die Abzocker-Gebühren mancher Banken, Sparkassen und Volks- und Raiffeisenbanken aufregen, sondern sofort die Bank wechseln! So handeln mündige Verbraucher.



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